Aktuelles


Fröhlicher Schützenball in Wilster

Der Schützenverein hat wieder über den eigenen Kreisverband Steinburg hinaus zum Schützenball eingeladen. Am Samstag, den 12. September, um 18:00 Uhr wurde zunächst das Königsgespann mit dem Festumzug abgeholt. Der Spiel- und Fanfarenzug Wilster von 1965 begleitete uns.

Es nahmen 6 Vereine aus dem Kreis Pinneberg teil: die Elmshorner Schützengilde, der Postsportverein Elmshorn, der Kölln-Reisieker Schützenverein, der Schützenverein Uetersen von 1959, der Schützenverein Tornesch und der Halstenbeker Schützenverein. Aus dem Kreis Steinburg nahmen die Bürgerschützengilde Wilster von 1380 und der Schützenverein Wilster teil.

Nach dem Festumzug ging es für alle ins Colosseum. Dort fanden sich noch weitere Vertreter der Vereine und Gilden aus dem KreisSteinburg und anderen Landkreisen ein. Um 20:00 Uhr begann der Schützenball mit dem feierlichen Fahneneinmarsch in den Festsaal. Es folgte der Ehrentanz von Königin Urte Schulczewski-Haß und Schützenkönig Frank Schulczewski. Für die Musik des Abends sorgte das Duo Sunshine.

Nach einigen Tanzrunden wurden die Gewinner des Pokalschießens bekannt gegeben, dabei waren viele Schützen aus dem Kreis Pinneberg sehr erfolgreich. Hier deren Ergebnisse:

LG Junioren Mannschaftswertung 1. Platz: Halstenbeker SV
Beste Einzelschützin: Mathilda Gries aus Halstenbek
LG offene Klasse Mannschaftswertung 1. Platz: SV Tornesch
Bester Schütze: Florian Kaminski aus Tornesch
LGA Damen Mannschaftwertung 1. Platz: SV Uetersen von 1959
Beste Einzelschützin: Viola Ahrens aus Uetersen
LGA Mannschaftswertung 1. Platz: SV Tornesch, 4. Platz: Halstenbeker SV
Bester Einzelschütze: Sven Pardy aus Tornesch

KKA Herren Mannschaftswertung 1. Platz: SV Tornesch
Bester Einzelschütze: Sven Pardy aus Tornesch

LP offene Klasse Mannschaftswertung 2. Platz: Halstenbeker SV, 3. Platz: SV Tornesch
LPA offene Klasse Mannschaftswertung 2. Platz: Halstenbeker SV

Gegen 21:00 Uhr folgte der Höhepunkt des Abends: die Königsproklamation. 2. Volksritter wurde Matti Persson und 1. Volksritter ist Roland Voß geworden. Die neue Volkskönigin ist Meike Rave.

Danach wurde die Jugend proklamiert. 2. Junker wurde Jonte Rave und 1. Ritter ist Jarik Wittke. Der neue Kronprinz ist David Meinert.

Nach der Jugend wurden die Damen proklamiert. 2. Zofe wurde Annika Buse und 1. Zofe ist Dörte Stademann. Neue Schützenkönigin ist Gudrun Wilstermann.

2. Ritter wurde der Exschützenkönig Frank Schulczewski. 1. Ritter ist Sönke Buse. Und nun wurde es nochmal spannend: wer wird der neue Schützenkönig? Neuer Schützenkönig vom SV Wilster wurde Finn Bechtel.

Später folgte noch die Damenpolonaise mit Königin Gudrun Wilstermann. Auch die Herrenpolonaise mit Schützenkönig Finn Bechtel konnte sich sehen lassen.

Bei der Tombola gingen viele Gewinne in den Kreis Pinneberg. Der Königsball ging noch bis 1:15 Uhr und endete mit dem Lied: "Sierra Madre", dabei standen alle noch verbliebenen Gäste im Kreis auf der Tanzfläche. Danach ging es noch ins Schützenhaus zum Spiegeleieressen.

Text + Fotos: Thorsten Glissmann


Zu Gast beim Kreisschützenball in Bad Segeberg

Unsere Kreiskönigin zeigt sich auch über die Grenzen unseres Kreisverbandes hinaus: Sabine Nickel besuchte zusammen mit Ihrem 2. Ritter Sylvia Willms und deren Mann Bernd den diesjährigen Kreiskönigsball des Kreisschützenverbandes Segeberg. Das Fest wurde am 19.09.26 im Kaisersaal in Bad Bramstedt ausgerichtet und DJ "Hubert" sorgte für ausgelassene Stimmung mit viel Tanzmusik.

"Es war ein schöner Abend" resümiert Sabine Nickel. Höhepunkt des Abends war die feierliche Proklamation der neuen Kreismajestäten aus Schützen und Jugend.

Foto: Sabine Nickel / Text: Martina Peetz


Starke Ergebnisse bei den Landesmeisterschaften Bogen im Freien 2026

Die Landesmeisterschaft Bogen im Freien fand am 04. und 05. Juli 2026 auf dem Gelände des TSV Holm statt.

Die Schützinnen und Schützen aus dem Kreis Pinneberg, die sich zuvor in Uetersen qualifiziert hatten, zeigten dort beachtliche Leistungen und konnten in mehreren Klassen vordere Plätze belegen.

Bei den Recurve-Damen erreichte Ute Sandführ vom TSV Holm mit 559 Ringen Platz 2, Birgit von Essen von der USG sicherte sich mit 543 Ringen Platz 3 in der Masterklasse weiblich. In der Jugendklasse weiblich belegte Anne Graf von der USG mit 538 Ringen Platz 2, und bei den Juniorinnen kam Wibe Boll, ebenfalls von der USG, mit 508 Ringen auf Platz 2.

Im Compound erreichte Niels Pautke vom TSV Holm in der Masterklasse männlich mit 638 Ringen Platz 2.

Im Blankbogen zeigten sich die Athletinnen und Athleten aus dem Kreis besonders stark: Sabrina Schuwald von der USG holte bei den Damen mit 515 Ringen Platz 2, Jan Verdel von der USG erreichte in der Masterklasse männlich mit 556 Ringen Platz 3. Claudia Meik-Pinnow von TuS Borstel-Hohenraden sicherte sich bei den Seniorinnen mit 277 Ringen den Landesmeistertitel (Platz 1).

Bei den Schülern überzeugte Louis Marquardt vom TSV Holm in der Klasse Schüler A männlich mit 294 Ringen und Platz 2, während Lukas Lipski, ebenfalls vom TSV Holm, in der Klasse Schüler B mit 356 Ringen den Landesmeistertitel erringen konnte.

Mit diesen starken Leistungen rundete der Kreis Pinneberg eine erfolgreiche Freiluftsaison ab.

Herzlichen Glückwunsch an alle Titelträger und Platzierten – und "alle ins Gold" für die kommenden Wettkämpfe!

Felix de Candido
Kreisbogenreferent


Erfolgreiche Kreismeisterschaften Bogen im Freien 2026

Am 14. Juni 2026 fand auf der Bogenwiese der USG in Uetersen die Kreismeisterschaft Bogen im Freien statt. 49 Schützinnen und Schützen hatten sich gemeldet, 48 von ihnen traten tatsächlich an – darunter 4 Schüler und 5 Jugendliche. Insgesamt beteiligten sich 6 Vereine an dem Wettkampf.

Das Wetter zeigte sich durchwachsen: In den Aufwärmpassen regnete es leicht, danach blieb es trocken, wenn auch etwas windig. Die Stimmung unter den Teilnehmern war trotz der Witterung gut.

Bei den Titelkämpfen setzten sich folgende Schützinnen und Schützen durch: Im Recurve der Herren wurde Adrian Kiehn von der USG mit 571 Ringen Kreismeister, bei den Senioren sicherte sich Ingo Waack, ebenfalls von der USG, den Titel mit 614 Ringen. Im Blankbogen der Herren/Damen wurde Sabrina Schuwald von der USG mit 519 Ringen Kreismeisterin, und in der Blankbogen-Masterklasse holte sich Jan Verdel von der USG mit 536 Ringen den Kreismeistertitel.

29 Schützinnen und Schützen qualifizierten sich über diesen Wettkampf für die Landesmeisterschaft. Mit dieser starken Ausgangslage blickte der Pinneberger Kreisschützenverband zuversichtlich auf die kommenden Landesmeisterschaften.

Felix de Candido
Kreisbogenreferent


Sabine Nickel ist Kreiskönigin 2026

Freitag, der 3 Juli ,19:00 Uhr am Stadtwald Elmshorn in Höhe des Butterberges:

Die Tiere des Waldes bereiteten sich auf eine ruhige Nacht vor und ein paar Vögel trällerten noch ein letztes Lied des Abends. Doch heute sollten sie sich täuschen, die letzten Lieder des Abends übernahmen die Spielleute des Musikzuges Klein Nordende-Lieth.

Pünktlich um 19:00 Uhr läuteten sie musikalisch die 26. Kreiskönigsproklamation des Kreisschützenverbandes Pinneberg ein und marschierten eindrucksvoll auf den Veranstaltungsort. Wie im Vorjahr hat uns der Deutsche Schäferhundeverband - Ortsgruppe Elmshorn - seine Trainingswiese zur Verfügung gestellt Auf dieser Wiese, in unmittelbarer Nachbarschaft der SchBrSch Weidmannsheil gelegen, waren bereits über 60 gut gelaunte Schützenschwestern und Schützenbrüder und natürlich unsere Jugend mit den Fahnen als Abordnung ihrer Gilden und Vereine angetreten.

Der Kreisvorsitzende, Jens Büchner, begrüßte zunächst die stellvertretende Kreispräsidentin, Elke Schreiber, die heute den im Urlaub weilenden Schirmherren der Kreiskönigsproklamation, Helmuth Ahrens, vertrat. Bernd Kölln, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Klein Nordende wurde ebenfalls mit Applaus der Teilnehmer empfangen. Jens Büchner freute sich, dass auch das Ehrenmitglied des KSchV Pinneberg, Ute Larsen, willkommen zu heißen. Alle Majestäten mit ihren Rittern, die Ehrenvorsitzenden und Vorsitzenden der Gilden und Vereine und ihre Abordnungen wurden ebenfalls begrüßt. Nicht vergessen hatte der Pinneberger Schützenchef seine Vorstandsmitglieder.

Nach den einleitenden Worten übernahm Elke Schreiber das erste Grußwort und outete sich als gute Freundin des Schützenwesens. Dafür bedankte sich Büchner herzlich. Bernd Kölln gab in seiner Begrüßung zu, dass er bei der SchBrSch Weidmannsheil erstmals in diesem Jahr bei dem „Jedermannschiessen“ mitgemacht hat und gestand, dass es nicht so einfach war, das winzige Ziel zu treffen. Die letzten Worte des Vorsitzenden bei der Bedankung des Grußwortes waren: Üben, üben, üben, so machen es die Schützenschwestern,-brüder und der Nachwuchs auch.

Die Vorgenannten nahmen nun Aufstellung, um die noch aktuelle Kreiskönigsrotte mit Judith Fandrich (Schützenbrüderschaft Weidmannsheil), Florian Kaminski (Schützenverein Tornesch) und Sylvia Willms (Schützenbrüderschaft Weidmannsheil) offiziell und gebührend von ihren Aufgaben zu entbinden. Mit den Klängen des Präsentiermarsches, vorgetragen vom Musikzug Klein Nordende-Lieth, unter der Leitung von Tobias Stehr, nahm die Kreisrotte ein letztes Mal die Front der angetretenen Schützen ab.

Dann wurde es ernst, der stellvertretende Bürgermeister Bernd Kölln, nahm zunächst Sylvia Willms als 2. Kreisritter Ihre Kreisritterkette ab, es folgte Florian Kaminski mit der Kreisritterkette für den Ersten und danach wurde Judith Fandrich die Kreiskönigskette von unserem Ehrengast Elke Schreiber abgenommen. Bevor die nun Ex-Königsrotte 2025/2026 in das letzte Glied ihrer Vereine eintreten musste, wurden sie vom stellv. Vorsitzenden Bernd Sinner mit einem Erinnerungsorden ausgestattet und einem Dreifachen Gut Schuss aller Schützen verabschiedet.

Jetzt, in der königslosen Zeit, war es wieder Tobias Stehr, der mit seinen Spielmannzug ein paar Lieder zum Besten gab und die Wartezeit zu überbrücken. Welche Wartezeit? Ach, ich vergaß zu erwähnen, dass unsere stellvertretende Kreispräsidentin den Teiler bekannt gab, der bisher geheim war. Gemeint ist damit der Teiler, der für die Ernennung der neuen Kreiskönigsrotte 2026/2027 wichtig ist. Der sogenannte Teiler ist eine zufällig von Elke Schreiber gewählte Zahl, die exakt vom Mittelpunkt einer Schützenscheibe – nach Hundertsteln von der 10 aus gemessen – entfernt ist. Wer mit seinem Königsschuss dem Teiler am nächsten ist, wird Kreiskönig. Die jeweils weitere Entfernung von dieser Zahl ergibt die Rangfolge der Ritter.

Als Frau Schreiber den Teiler 743 nannte wurde es ruhig auf dem Platz, auch die Vögel hatten den Gesang eingestellt. Der Schützenchef bat Tobias Stehr – wie schon oben erwähnt – zu übernehmen. Bernd Sinner und der Sportleiter Florian Kaminski begannen mit der Auswertung der Treffer Ein paar Takte später war es soweit, Florian Kaminski überreichte dem Mann mit dem Mikron das Ergebnis. Die gute Nachricht ist, dass wir wieder eine Kreiskönigsrotte proklamieren können, so Jens Büchner, weil sich alle 12 Teilnehmer qualifizieren konnten, die sich auf 5 Gilden und Vereine verteilten.

Durch den jetzt bekannten Teiler 743 hat sich die Zahl der Anwärter nun auf 3 Schützen reduziert. 2. Kreisritter und damit ein Ritter mit sehr viel Erfahrung, wurde wie im Vorjahr und dem Jahr davor, Sylvia Willms von der SchBrSch Weidmannsheil. Bernd Kölln hängte die ihr sehr wohl bekannte Ritterkette um und unsere Schriftführerin Tanja Schliemann übergab die Blumen. Üblicherweise dürfen Schützen, die dreimal hintereinander einen Pokal als Sieger gewinnen, diesen behalten. Das gilt bei dem Hattrick von Sylvia nicht für die Ritterkette, so Büchner mit einem erstgemeinten Hinweis.

1. Kreisritter wurde Andreas Begerow vom Halstenbeker Schützenverein. Der stellv. Bürgermeister Kölln stattete ihn mit der Ritterkette aus. Auch er bekam einen Blumenstrauß von Tanja. Weil der Vorsitzende des KSchV die volle Aufmerksamkeit aller Teilnehmer auf sich vereinte, da sie gespannt auf die neue Majestät waren, gab er noch den Hinweis, dass die SchBrSch Weidmannsheil im Anschluss zum gemütlichen Beisammensein einlud.

Doch nun zum Kreiskönig oder Kreiskönigin. Die neue Majestät wohnt nicht so weit weg vom Butterberg. Ist Mitglied im der SchBrSch Weidmannsheil, weiblich und immer gut vorbereitet… So auch heute. Sie wird heute erstmals, zusammen mit ihren Rittern, die Front der Schützen leider mit einem Hilfsmittel abnehmen müssen… Der Name der neuen Kreismajestät, Sabine Nickel, ging im Jubel der Schützen unter, weil jeder die temporäre Gehbehinderung von Sabine kannte. Die 1. Vorsitzende der SchBrSch Weidmannsheil freute sich über die Würde der Kreiskönigin 2026/2027 des Kreisschützenverbandes Pinneberg.

Elke Schreiber war die erste Gratulantin und hängte Sabine die Kreiskönigskette um, es folgte Tanja Schliemann mit Blumen und Bernd Sinner überreichte die Kreiskönigsscheibe 2026 an die neue Kreiskönigin Sabine. Ein dreifaches Gut Schuss als Begrüßung der neuen Kreiskönigsrotte hallte über den Platz und den Klängen des heimatlichen Spielmannzuges nahm die neue Kreiskönigsrotte nun die Front der Schützen ab.

Es gab nun noch einen letzten Auftrag für den Mann mit dem Mikrofon, die Bekanntgabe des Gewinners des Rolf-Slomian-Pokals. Den gewinnt der Schütze, dessen Stechschuss bei dem Schießen auf die Königsscheibe den besten Teiler hatte, das ist eine Zahl, die in Hundertsteln… der Rest ist bekannt. Den absolut allerbesten Teiler beim Stechschuss hat abgeliefert: Bernd Möller von der Elmshorner Schützengilde. Bernd nahm den wahrlich stattlichen Pokal in Empfang und muss sich überlegen, wo er ein Jahr lang stehen soll.

Nach den Fotos, den zahlreichen Gratulanten der Gilden und Vereine marschierte der Spielmannzug mit allen Abordnungen aus dem Kreis Pinneberg zum Vereinsheim der Schützen aus Lieth – war ja nicht so weit. …es dämmerte allmählich und die Tiere des Waldes waren erleichtert, dass hier draußen Ruhe einkehrte… Im Vereinsheim wurde noch lange gelacht und gefeiert…. Im dunklen Wald war noch ein leises Knacken und Rascheln zu hören, vielleicht ein Fuchs, der sich Hoffnung auf eine Grillwurst machte….?

   

Fotos: Tanja Schliemann, Martina Peetz
Text: Jens Büchner


Hammerschläge bei Sommerhitze: die Kreiskönigsscheibe von Judith Fandrich wurde feierlich aufgehängt

Sonntag, 21 Juni 17:05 Uhr am Rande des Stadtparks Elmshorn bei 27°Celsius.…

Mitten in der vorabendlichen Runde werden die Spaziergänger gestoppt. Ihre Hunde halten plötzlich inne, heben den Kopf und spitzen die Ohren. Am Rande des Stadtwaldes, in der Nähe des Butterberges, hat der Schützenverein Weidmannsheil Klein Nordende-Lieth seinen Schießstand und das Schützenhaus. Drei gewaltige Hammerschläge lassen die Fellnasen aufhorchen und Frauchen und Herrchen sind ratlos. Was ist passiert?

Im besagten Schützenhaus haben sich ein paar Schützen aus der Schützenfamilie des Kreises Pinneberg eingefunden. Die amtierende Kreiskönigin Judith Fandrich hatte mit ihren Rittern Florian Kaminski und Sylvia Willms eingeladen, um ihre Kreiskönigsscheibe im Schützenhaus des Heimatvereines aufzuhängen. Traditionell hatte der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes (KSchV) Pinneberg, Jens Büchner, die Aufgabe, den Nagel in die Wand zu schlagen.

Mit dem seit Urzeiten überlieferten Text trieb er den Nagel in die Wand: „Der erste Hammerschlag gilt dem Haus, dass dort immer die Sonne scheine und das Glück wohnen möge. Der zweite Schlag gilt der Familie für immerwährenden Frohsinn, Glück und Zufriedenheit. Der dritte Schlag gilt der Majestät selbst. Ihr soll stets die Gesundheit beiseite stehen und nie der Humor und die Lebensfreude verloren gehen“.

Überwacht wurde die handwerkliche Meisterleistung von der stellvertretenden Vorsitzenden des KSchV Martina Peetz und der Hausherrin Sabine Nickel als 1. Vorsitzende. Nun konnte Judith die I. - unter dem Applaus der Anwesenden – die Kreiskönigsscheibe an den vorgesehenen Ehrenplatz aufhängen.

Jetzt wurde es auch Zeit den Kuchen zu versuchen, mit Kaffee oder Tee. Dabei erfolgte ein reger Austausch von fachlichen Ratschlägen zum Thema Sportschiesßen. Geschichten und Anekdoten zur Ausbildung und Sachkundeprüfung rundeten das Treffen mit der Erzählung von persönlichen Erlebnissen ab, bevor sich Judiths Gäste langsam und gut gelaunt auf dem Heimweg machten.

Die Fellnasen hatten bereits nach den Hammerschlägen das Interesse verloren und schnüffelten sich weiter durch den Wald. …und es hatte immer noch 27° Celsius…

Text: Jens Büchner
Fotos: Martina Peetz


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