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Hammerschläge bei Sommerhitze: die Kreiskönigsscheibe von Judith Fandrich wurde feierlich aufgehängt
Sonntag, 21 Juni 17:05 Uhr am Rande des Stadtparks Elmshorn bei 27°Celsius.…
Mitten in der vorabendlichen Runde werden die Spaziergänger gestoppt. Ihre Hunde halten plötzlich inne, heben den Kopf und spitzen die Ohren. Am Rande des Stadtwaldes, in der Nähe des Butterberges, hat der Schützenverein Weidmannsheil Klein Nordende-Lieth seinen Schießstand und das Schützenhaus. Drei gewaltige Hammerschläge lassen die Fellnasen aufhorchen und Frauchen und Herrchen sind ratlos. Was ist passiert?
Im besagten Schützenhaus haben sich ein paar Schützen aus der Schützenfamilie des Kreises Pinneberg eingefunden. Die amtierende Kreiskönigin Judith Fandrich hatte mit ihren Rittern Florian Kaminski und Sylvia Willms eingeladen, um ihre Kreiskönigsscheibe im Schützenhaus des Heimatvereines aufzuhängen. Traditionell hatte der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes (KSchV) Pinneberg, Jens Büchner, die Aufgabe, den Nagel in die Wand zu schlagen.

Mit dem seit Urzeiten überlieferten Text trieb er den Nagel in die Wand: „Der erste Hammerschlag gilt dem Haus, dass dort immer die Sonne scheine und das Glück wohnen möge. Der zweite Schlag gilt der Familie für immerwährenden Frohsinn, Glück und Zufriedenheit. Der dritte Schlag gilt der Majestät selbst. Ihr soll stets die Gesundheit beiseite stehen und nie der Humor und die Lebensfreude verloren gehen“.
Überwacht wurde die handwerkliche Meisterleistung von der stellvertretenden Vorsitzenden des KSchV Martina Peetz und der Hausherrin Sabine Nickel als 1. Vorsitzende. Nun konnte Judith die I. - unter dem Applaus der Anwesenden – die Kreiskönigsscheibe an den vorgesehenen Ehrenplatz aufhängen.

Jetzt wurde es auch Zeit den Kuchen zu versuchen, mit Kaffee oder Tee. Dabei erfolgte ein reger Austausch von fachlichen Ratschlägen zum Thema Sportschiesßen. Geschichten und Anekdoten zur Ausbildung und Sachkundeprüfung rundeten das Treffen mit der Erzählung von persönlichen Erlebnissen ab, bevor sich Judiths Gäste langsam und gut gelaunt auf dem Heimweg machten.
Die Fellnasen hatten bereits nach den Hammerschlägen das Interesse verloren und schnüffelten sich weiter durch den Wald. …und es hatte immer noch 27° Celsius…
Text: Jens Büchner
Fotos: Martina Peetz
Vogelschießen beim PSV Elmshorn
Am 1. Mai fand wie jedes Jahr beim PSV Elmshorn das Vogelschießen statt.Leider hatten wir ein paar Probleme: es fehlten die Helfer! 6 Personen waren durch Urlaub ,persönliche Feiern und Krankheit ausgefallen. Freunde aus anderen Vereinen sprangen zum Glück helfend ein. Tanja Schliemann stellte sich hinter den Tresen und Günter Henning übernahm das Wurstschießen.
Punkt 11:00 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende die Veranstaltung. Maren Reimer hatte als Vogelkönigin 2025 den ersten Schuß auf die Krone. Nach 24 Schuss fiel die Krone, Schütze war Gerhardus Elsen.
Als nächtes wurde auf den Reichsapfel geschossen, unterbrochen durch die Mittagspause. Die Grillwurst war fertig und konnte verspeist werden. Das Wetter war super, leider war die Beteitligung nicht so groß wie sonst.
Nach der Mittagspause wurde weiter geschossen. Urn 13:20 Uhr fiel der Reichsapfel, Schütze war Klaus-Peter Schliemann. Dann ging es weiter mit dem Zepter, das um 14:20 Uhr von Tobias Brauner abgeschossen wurde. Pünktlich zum Kaffee urn 15:00 Uhr schoss Klaus-Dieter Schlegel den linken Flügel ab. Jetzt wurde sich über das Kuchenbuffet hergemacht. Es waren alles Spenden von Vereinsmitgliedern und Marinefrauen, die es sich auch nicht nehmen ließen, ihn zu verkaufen. Vielen Dank an Renate und Antje Kruse.
Urn 16:00 Uhr ging es weiter mit dem rechten Flügel, der urn 16:40 fiel. Schütze war wieder Tobias Brauner. Jetzt war nur noch der Vogelrumpf da. Punkt 17:00 Uhr fiel er. Schütze und neuer Vogelkönig wurde Peter Franzen.

Insgesamt waren es 29 Schützen und es wurden 266 Schusse abgegeben. Nach kurzer Pause ging es ans Abbauen, mit tatkräftiger Hilfe von Günter war das sehr schnell erledigt. Dann wurde noch gemütlich zusammen gesessen.Vielen Dank den fleißigen Helfern und hoffentlich das nächste Jahr mit etwas mehr Beteiligung!
Text/Foto: Klaus-Peter Schliemann
Pinneberger Schützen verteidigen erneut den Titel beim 60-Schuss-Mix-Turnier des NDSB
Am 9. Mai 2026 fand im Landesleistungszentrum Kellinghusen bereits zum 12. Mal das beliebte 60-Schuss-Mix-Turnier des NDSB statt. Insgesamt gingen 25 Mannschaften aus elf Kreisverbänden an den Start. Die Teams bestanden entweder aus vier Schützinnen oder aus zwei Schützinnen und zwei Schützen.

Die Pinneberger Schützen waren mit zwei Mannschaften vertreten und konnten erneut hervorragende Ergebnisse erzielen. Besonders erfolgreich war die 1. Mannschaft mit Sandra Kauntz, Cornel Dumitras (beide Elmshorner SG), Serina Pardy und Sven Pardy (beide SchV Tornesch). Mit einem Vorsprung von 7,5 Ringen sicherte sich das Team erneut den Turniersieg und holte damit bereits zum dritten Mal in Folge den Titel nach Pinneberg.

Auch die 2. Mannschaft mit Viola Ahrens (SchV Uetersen), Silvia Willms, Judith Fandrich (beide Weidmannsheil Lieth) sowie Anja Kühl (Elmshorner SG) zeigte eine starke Leistung und belegte einen hervorragenden 4. Platz.

Neben den Mannschaftserfolgen überzeugten die Pinneberger Schützen auch in den Einzelwertungen:
- Altersdamen:
- Anja Kühl – 6. Platz
- Judith Fandrich – 7. Platz
- Senioren I:
- Sven Pardy – 1. Platz
- Cornel Dumitras – 3. Platz
- Seniorinnen I:
- Serina Pardy – 2. Platz
- Sandra Kauntz – 5. Platz
- Viola Ahrens – 6. Platz
- Silvia Willms – 13. Platz
Die erfolgreichen Platzierungen der beiden Mannschaften sowie die starken Einzelergebnisse sorgten für eine rundum positive Bilanz der Pinneberger Schützen beim diesjährigen Mix- Turnier des NDSB.
Fotos: Serina Pardy
Starker Auftritt in Kellinghusen: Sieg beim NDSB-Wanderpreis
Am 19. April 2026 wurde im Landesleistungszentrum Kellinghusen der Wanderpreis des NDSB ausgeschossen.
Für diesen Wettkampf hatten sich insgesamt neun Mannschaften aus vier verschiedenen Kreisverbänden angemeldet. Jede Mannschaft bestand aus drei Teilnehmern, wobei jeweils ein Schütze in den Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr-Auflage und Luftpistole antrat.
Eine besondere Anforderung dieses Wettbewerbs war die Zusammensetzung der Mannschaften: Diese mussten aus Teilnehmern verschiedener Altersklassen bestehen, darunter Jugend/Junioren (m/w), Damen I–IV bzw. Herren I–V sowie Senioren ab Klasse 68.
Unser Kreisverband hatte ursprünglich zwei Mannschaften gemeldet. Leider fiel am Sonntagmorgen kurzfristig einer unserer Schützen krankheitsbedingt aus. Dadurch waren wir gezwungen, die Aufstellung vor Ort neu zu organisieren und konnten letztlich nur mit einer Mannschaft an den Start gehen.

Diese setzte sich zusammen aus Imran Baichekuev (SG Elmshorn, Luftgewehr), Timo Zimmermann (SchV Rellingen, Luftpistole) und Sven Pardy (SchV Tornesch, Luftgewehr- Auflage). Mit sehr guten Einzelergebnissen von 389,8 Ringen (Imran Baichekuev), 362 Ringen (Timo Zimmermann) und 317,3 Ringen (Sven Pardy) erreichte unsere Mannschaft den ersten Platz und sicherte sich damit den Wanderpreis.

Text: Sven Pardy, Fotos: Serina Pardy
Kreisschützentag 2026: Wandel und Kontinuität
Grußworte und Ehrungen im Vorfeld des Kreisschützentages
Zu der Feierstunde begrüßte Kreisvorsitzender Jens Büchner die erste stellvertretende Kreispräsidentin Elke Schreiber, den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreissportverbandes Uwe Altemeier, das Ehrenmitglied des Deutschen Schützenbundes und Vorsitzenden des Fördervereins für Schützen in Schleswig-Holstein Gerhard Quast sowie Lars Rothfuß, den Präsidenten des Norddeutschen Schützenbundes.
„Das Schützenwesen bewahrt stolz Werte wie Gemeinschaft, Fairness und Disziplin“, so die erste stellvertretende Kreispräsidentin Elke Schreiber. Gleichzeitig präsentiert sich der Schützensport im Kreis Pinneberg mit über 2200 Mitgliedern modern, lebendig und zukunftsorientiert. Besonders erfreulich ist das Engagement für den Nachwuchs sowie die zahlreichen Erfolge.
Besonders hervorzuheben ist Ihre zukunftsgewandte Arbeit, etwa durch die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen wie „Kinderschutz und Para-Sportschießen“. In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, unsere demokratischen Werte aktiv zu betonen. Ihre Vereine leisten hierzu einen unverzichtbaren Beitrag: Sie sind weit mehr als Stätten sportlicher Leistung – sie sind essenzielle Orte der Begegnung, der Integration und des Miteinanders, an denen ein starkes Gemeinschaftsgefühl Tag für Tag gelebt wird. Unsere Demokratie ist unser höchstes Gut, das wir gemeinsam schützen müssen. Ihr Dank galt allen ehrenamtlich Engagierten, die mit ihrer Leidenschaft dieses Vereinsleben erst möglich machen.
Uwe Altemeier, der stellvertretende Vorsitzende des Kreissportverbandes und Schützenbruder, überbrachte herzliche Grüße und betonte die enge Verbundenheit zum Schießsport. Er zog eine positive Bilanz, mahnte aber auch zur Zukunftsgestaltung. Der organisierte Sport wächst, besonders der Norddeutsche Schützenbund verzeichnet einen Zuwachs von 4,92 %. Mit nur 8 % Mitgliedern unter 18 Jahren liegen wir aber deutlich unter den vom DOSB empfohlenen Werten für eine zukunftsfähige Vereinsstruktur. Daher bleibt die Nachwuchsförderung eine zentrale Aufgabe. Die Schützen sind ein selbstbewusster Teil der großen Sportfamilie und sollten auf sportpolitischen Plattformen noch sichtbarer werden.
Potenzial liegt in den Altersgruppen der über 60-Jährigen und der 27- bis 40-Jährigen, die starke Zuwächse zeigen. Beim letzten Sportdialog des LSV waren leider nur drei Schützen vertreten. Das müssen wir ändern. Wir sind nicht nur Traditionspflege, sondern moderner Sport. „Wir gehören dazu und sollten bei Themen wie Ehrenamt und Vereinszukunft selbstbewusst Flagge zeigen“, so Uwe Altemeier.
Seit Anfang des Jahres ist das neue Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt in Kraft. Vereine sind nun verpflichtet, Konzepte für den Kinder- und Jugendschutz zu entwickeln. Der Kreissportverband hat hierfür bereits eine Blaupause erstellt, die auf der Homepage steht. Der Kreissportverband positioniert sich klar gegen Rassismus und Ausgrenzung und wird diese Werte auch fest in seiner Satzung verankern.
Auf dem diesjährigen Landesschützentag steht ein wegweisendes Thema, die Satzungsänderung, auf der Agenda, so NDSB-Präsident Lars Rothfuß. Wir freuen uns sehr, dass das Vorhaben bereits eine erste wichtige Hürde genommen hat. Der Verbandsrat hat die Satzungsänderung positiv aufgenommen. Auch bei der steuerrechtlichen Vorprüfung durch das Finanzamt sowie bei der juristischen Vorprüfung durch das Registergericht stießen die Entwürfe bereits auf wohlwollende Resonanz. Aus diesem Grund sind wir optimistisch, dass im Rahmen des Landesschützentages eine erfolgreiche Beschlussfassung zur Satzungsänderung erfolgen kann.
Da unsere bisherige Website in die Jahre gekommen ist, arbeiten wir derzeit gemeinsam mit einer externen Firma an einem neuen Internetauftritt.
Ein Dank gilt dem Landessportverband Schleswig-Holstein für die hervorragende Unterstützung für unser Landesleistungszentrum (LLZ) in Kellinghusen. „Die Förderung des Nachwuchses liegt uns besonders am Herzen“, so Lars Rothfuß. Wir haben in fünf neue Lichtpunktgewehre investiert, um junge Talente noch besser an den Sport heranzuführen. So schaffen wir ideale Bedingungen für den Einstieg in das Sportschießen.
Lars Rothfuß überbrachte zum Abschluss seines Grußwortes noch eine besondere, erfreuliche Nachricht. Die Finanzierung für unser Maskottchen des NDSB steht fest! Bereits jetzt freuen wir uns darauf, unseren neuen Begleiter erstmals auf der Deutschen Meisterschaft in München offiziell präsentieren zu können.
Im Anschluss an die Grußworte nahmen Kreisvorsitzender Jens Büchner und Präsident Lars Rothfuß die Ehrungen für verdiente Funktionäre und langjährige Treue vor: Die Nadel in Bronze vom Kreisschützenverband erhielten Thorben Andreas Hübsch und Jan Kasten. Die silberne Nadel wurde den Brüdern Jan und Torben Sbresny verliehen.
Vom NDSB wurden Thorben Andreas Hübsch, Sabine Nickel und die Brüder Jan und Torben Sbresny mit der silbernen Ehrennadel des NDSB geehrt.
Frank Nickel wurde mit der goldenen Verdienstnadel des Deutschen Schützenbundes geehrt.
Danach nahm die noch amtierende Kreissportleiterin Ute Larsen und die stellvertretende Kreissportleiterin Birgt Bruhn die zahlreichen Sportlerehrungen vor.
Generationswechsel beim Kreisschützentag Pinneberg
Nach über zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit gab es an der Spitze der sportlichen Leitung eine bedeutende Veränderung. Ute Larsen stellte sich nach mehr als 20 Jahren im Amt nicht erneut zur Wahl.
Zu ihrem Nachfolger wählten die Delegierten den 29-jährigen Florian Kaminski mit überwältigter Mehrheit. Der Tornescher fand im Jahr 2009 durch einen Kumpel zum Schützenwesen. Seine Eltern waren bereits in ihrer Jugend im Verein aktiv und traten gemeinsam mit ihrem Sohn wieder ein, nachdem sie zwischenzeitlich pausiert hatten.
Trotz seines jungen Alters bringt Florian Kaminski bereits einige Erfahrung mit, da er seit sechs Jahren als Sportleiter in seinem Heimatverein tätig ist. Aktiv widmet sich der neue Kreissportleiter sportlich vor allem dem Luftgewehr sowie den Disziplinen Kleinkaliber Liegend und 100 m.
Neben der Neubesetzung der Sportleitung wurden weitere wichtige Ämter durch die Delegierten bestätigt oder neu gewählt. Bernd Sinner wurde mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt als stellvertretender Kreisvorsitzender wiedergewählt.
In den Kreisehrenrat wurden Bernd Möller, Agnes Möller, Yvonne Melcher, Helmut Schliemann und Andreas Begerow„en Block“ gewählt. Als Stellvertreter für den Ehrenrat fungieren Gerhardus Elsen, Pascal Hammer und Sylvia Willms.
Das Amt des zweiten Kreiskassenprüfers übernimmt weiterhin Thorsten Glismann.
„Das vergangene Jahr war für den Kreisschützenverband von weitreichenden personellen und strukturellen Neuerungen geprägt“, so Kreisvorsitzender Jens Büchner. Ein kompletter Generationenwechsel vollzog sich im Jugendvorstand: Cassandra Saager übernimmt die Leitung, unterstützt von Erik Avermiddig sowie den neuen Jugendsprechern Melissa Plewe und Julian Schwerin.
Auch im Sportbereich gab es ein Wechsel. Helmut Schliemann trat die Nachfolge von Bernd Sinner als Rundenwettkampfleiter an.
„Ein wichtiger Meilenstein ist die erfolgte Eintragung die Satzungsänderung im Vereinsregister“, so der Kreisvorsitzende.Positiv hervorzuheben ist auch die Vorstandsschulung in Heede, die den Vereinen wertvolle Impulse für die Jugendarbeit (Jugendschutz) und den Para-Sport lieferte.
Weiter berichtete Jens Büchner dass die Kreiskönigsproklamation 2025 erstmals in Klein Nordende bei der Schützenbrüderschaft Weidmannsheil erfolgreich durchgeführt wurde.
Ute Larsen berichtete in ihrem letzten Bericht als Kreissportleiterin von zahlreichen Erfolgen. Trotz sportlicher Höhepunkte sinkt die Teilnehmerzahl im Bereich KK-Pistole, während im Großkaliber-Bereich aufgrund der hohen Meldezahlen Limits gesetzt werden mussten. In den überregionalen Wettbewerben, wie dem Wanderpreis des NDSB und dem 60-Schuss-Pokal, konnten sowohl Mannschafts- als auch Einzelerfolge erzielt werden.
Insgesamt hatte der Kreisschützenverband 325 Starts bei den Landesmeisterschaftten. Es wurden 28 Einzel- und 12 Mannschaftstitel und diverse zweite und dritte Plätze errungen. Die Jugend errang zwei Einzel- und zwei Mannschaftstitel. Der Kreisschützenverband hatte sich 2025 mit 50 Starts in den verschiedenen Disziplinen zu den Deutschen Meisterschaften qualifiziert.
Auch Felix de Candido, der Kreisbogenreferent, konnte von vielen Erfolgen berichten. Den Auftakt bildete die Hallen Kreismeisterschaft mit 70 Teilnehmern. Dabei qualifizierten sich 18 Schützen für die Landesmeisterschaften, zwei davon schafften es bis zur Deutschen Meisterschaft in Biberach.
Die im Freien ausgetragenen Kreismeisterschaften verzeichneten mit 51 Teilnehmern einen Anstieg der Starter im Vergleich zum Vorjahr. Besonders hervorzuheben ist, dass die Jugendklassen sehr stark vertreten waren. Neben den offiziellen Titeln prägten freie Turniere und Traditionsveranstaltungen wie die „Holmer Amerika-Runde“ oder das „Nachtschießen der Uetersener SG“ das Jahr. Diese Events fördern den Austausch und die Gemeinschaft zwischen den Vereinen.
Zum Schluss dankte Kreisvorsitzender Jens Büchner seinem Team für die gute Zusammenarbeit und für die sachliche Mitarbeit der Delegierten. Jens Büchner beendete nach dem Schleswig-Holstein Lied und dem Fahnenausmarsch den Kreisschützentag.
Text + Fotos: Margrit Kunde
Ute Larsen ist jetzt Ehrensportleiterin
Seit 21 Jahren führte sie mit Sachverstand und viel Herzblut den Sport im Kreisschützenverband Pinneberg: mit dem Ausscheiden von Ute Larsen geht eine Ära zuende!

Ihre Verabschiedung auf dem Kreisschützentag am 29. März 2026 wurde von viel Applaus, warmen Worten und Blumen sowie einem Bäumchen für den heimischen Garten begleitet.

Sichtlich gerührt, aber auch ein wenig erleichtert, nahm Ute die vielen guten Wünsche und die Ehrung zur Kreisehrensportleiterin entgegen. Gerührt wegen der großen Anerkennung und erleichtert, weil das Amt ihr besonders in letzter Zeit viel abverlangte. Zumal Ute nicht nur Funktionärin war, sondern auch aktive und erfolgreiche Sportschützin ist.

Ihr Nachfolger Florian Kaminski tritt in große Fußstapfen, aber sowohl Ute als auch die stellvertretende Sportleiterin Birgit Bruhn sowie der gesamte Kreisvorstand stehen im als Unterstützung zur Seite, um ihm die Einarbeitung zu erleichtern.

Wir wünschen Ute für den wohlverdiensten Ruhestand alles Gute und weiterhin eine zielsichere Hand im Schießsport!
Text/Fotos: Martina Peetz
Tandemschießen der Kreisdamen
Am 7.3.2026 lud unsere Kreisdamenleiterin Sabine Nickel zum Tandemschießen (Suppenschießen) bei der Schützenbrüderschaft Weidmannsheil in Lieth ein.

Teilgenommen haben 14 Damen aus den Vereinen SchV Uetersen, Elmshorner Schützengilde, Schützenbrüderschaft Weidmannsheil Lieth und Tornesch. Die Tornescher waren sogar mit vier Damen vertreten.
Bei dem Tandemschießen werden vereinsübergreifend 2er Teams ausgelost und bilden ein Team. Es werden pro Schützin 20 Schuss absolviert, welche addiert werden, um die Platzierungen zu ermitteln.
Neben Sachpreisen für die drei erstplatzierten Teams erhielten zudem alle Teilnehmerinnen noch ein kleines Präsent. Den ersten Platz belegte das Duo Serina Pardy (Tornesch) und Marianne Klann (Lieth). Zweite wurden Inge Lapp (Tornesch) und Sylvia Willms (Lieth). Den 3. Rang belegten Inge Reimers (Tornesch) und Martina Krajewski-Guttenberg (Elmshorn).
Nach dem Schießen stärkte man sich an den mitgebrachten, acht verschiedenen, sehr leckeren Suppen. Anschließend saß man in geselliger Runde noch ein paar Stunden zusammen zum Klönschnack.
Es war eine gelungene Veranstaltung, welche die Damen von der Schützenbrüderschaft Weidmannsheil Lieth sehr toll ausgerichtet haben!
Text/Foto: Serina Pardy
Verbandsheft digital 2026
Rechtzeitig zum Kreisschützentag am 29.03.2026 in Klein Nordende erscheint das digitale Verbandsheft mit Berichten, Statistiken und Informationen.
Die Dateigröße ist systemseitig begrenzt, deshalb ist das Heft in mehrere Teile gesplittet.




